Pressetexte: Krankenhäuser, Pharma und Ärzte schneiden besonders schlecht ab
10.02.2026
Eine am 27.01.2026 veröffentlichte Untersuchung von 3.235 Pressetexten aller Branchen auf Presseportal.de hat große Unterschiede in der Qualität und Professionalität von Pressetexten gezeigt: Presseportal ist ein Dienst von news aktuell GmbH, dem größten Portal für Pressetexte in Deutschland, Österreich und Schweiz.
Während die Unterhaltungsindustrie, Bundesliga und Kraftstoffindustrie das Ranking anführen, bilden Krankenhäuser das absolute Schlusslicht. Pharmaindustrie und Ärzte liegen ebenfalls auf hinteren Plätzen. Mit einem durchschnittlichen Lesbarkeitsindex von nur 36,4 auf der Skala von 0 bis 100 Punkten bilden deutsche Kliniken das Schlusslicht im Ranking. Der Gesamtdurchschnitt aller Branchen liegt bei 47,6 Punkten.
Die Studie des Münchner Herstellers von Textanalyse-Tools WORTLIGA untersuchte im November 2025 Texte aus 109 Themenbereichen. Das Ergebnis: Nur etwa jeder dritte Text (33 Prozent) erzielt ein gutes oder akzeptables Ergebnis in der Lesbarkeit. Dagegen sind 55 Prozent der Mitteilungen nur mittelmäßig verständlich und fast 12 Prozent fallen in den kritischen Bereich unter 40 Punkten.
Was unterscheidet gute Pressetexte von schlechten Pressetexten? Es sind insbesondere die Länge der Sätze, die Anzahl der Wörter, ein ausgeprägter Nominalstil und passive Sprache. Je schwieriger und komplexer das Thema, umso unverständlicher und unklare war oft die Sprache – das zeigte sich besonders bei PR-Texte aus dem Krankenhaus. Dies mag juristische und wissenschaftliche Gründe haben, doch ein Pressetext, der seine Botschaft nicht vermitteln kann, weil er schlicht unverständlich ist, verfehlt seinen Sinn.
Wortliga GmbH hat hat für die Studie die Pressetexte mit KI-Tools analysiert und das Ranking erstellt und ausgewertet.
Die Details zur Pressetext-Studie:
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